GEPA - The Fair Trade Company - Förderung von fair gehandelten und Bio-Produkten

Unternehmen: GEPA – The Fair Trade Company

  • Jahresumsatz in Deutschland (in Euro):
    im Inland rund 44 Millionen auf Großhandelsebene, rund 61 Millionen auf Endverkaufsebene
  • Mitarbeiter in Deutschland:
    174 (Stand: 31.3.2010)

Maßnahme: Förderung von fair gehandelten und Bio-Produkten 

  • Ziel:
    Ziel ist es, Arbeitsplätze und Marktchancen für Menschen im Süden zu schaffen. Darüber hinaus soll der Bio-Anbau gefördert und damit Umwelt und Ressourcen geschützt werden. 
  • Beschreibung der Maßnahme:
    Nach dem Unternehmensmotto „Wir handeln! Grundsätzlich fair“ sind sämtliche Produkte der GEPA fair gehandelt. 73 Prozent der Lebensmittel stammen darüber hinaus aus zertifiziertem Bio-Anbau, wovon viele Produkte mit dem Naturland-Siegel ausgezeichnet sind, dessen Kriterien über die Bestimmungen der EU-Bioverordnung hinausgehen. In Kooperation mit Naturland hat das Unternehmen den weltweit ersten Bio-Tee auf den Markt gebracht.

    Zurzeit arbeitet die GEPA mit rund 170 Genossenschaften und sozial engagierten Privatbetrieben zusammen. Nicht alle Kleinbauerngenossenschaften, mit denen das Unternehmen handelt, bringen von vornherein die Voraussetzungen für Bio-Anbau mit. Da die Umstellung auf Bio-Anbau kosten- und zeitintensiv ist, Know-how erfordert und in der Umstellungsphase Ernterückgänge mit sich bringt, unterstützt das Unternehmen Kooperativen bei der Umstellung durch faire Preise.

    Auch wenn das Unternehmen auch konventionellen Kooperativen den Markteintritt erleichtert, wird die Umstellung auf Bio-Anbau nicht nur als Beitrag zur Umweltverträglichkeit für Kleinbauern im Süden und Verbraucher im Norden, sondern auch als Marktchance empfohlen. Die GEPA bietet langfristige Handelsbeziehungen und Biozuschläge nach den FLO-Kriterien.

    Mit vielen Partnern arbeitet das Unternehmen bereits jahrzehntelang zusammen. GEPA wurde für sein Handeln im Jahr 2009 mehrfach ausgezeichnet. Dazu zählen der Fairtrade Award, eine Goldmedaille der Verbraucherinitiative als „Nachhaltiges Einzelhandelsunternehmen 2009“, die Top 3 des Deutschen Nachhaltigkeitspreises in der Kategorie „Deutschlands nachhaltigster Einkauf“, der Wuppertaler Wirtschaftspreis, sowie das Urteil „sozial stark engagiert“ der Stiftung Warentest bei einer Untersuchung zur sozialen und ökologischen Unternehmensverantwortung von Kaffeeröstern. Das Unternehmen wurde zudem mit dem Deutschen Nachhaltigkeitspreis 2010 „Top 3: Deutschlands nachhaltigste Zukunftsstrategien – kleine und mittlere Unternehmen“ ausgezeichnet.
  • Dauer der Umsetzung:
    Es handelt sich hierbei um fortlaufende Maßnahmen.
  • Kosten:
    Im letzten Geschäftsjahr (2009/2010) hat das Unternehmen rund 18,6 Millionen US-Dollar an seine Handelspartner überwiesen. Umgerechnet wären das mit Stand 31. März 2010 (Ende des Geschäftsjahres) rund 14 Millionen Euro.
  • Erfahrungen, die bei der Umsetzung gemacht wurden:
    Das Konzept des Fairen Handels geht, trotz der stetigen Herausforderungen, auf.
  • Weitere Informationen:
    http://www.gepa.de/p/index.php/mID/6.3/lan/de

Kontakt:

  • Ansprechpartner:
    Brigitte Frommeyer (Pressereferentin) 
  • Adresse:
    GEPA-Weg 1, 42327 Wuppertal
  • E-Mail:
    presse@gepa.org
  • Telefon:
    0202/26 68 3-64
  • Stand:
    Dezember 2010