PUMA AG - "Cotton made in Africa" Initiative

Cotton made in Africa

Unternehmen: PUMA AG

  • Jahresumsatz in Deutschland (in Euro):
    -
  • Mitarbeiter in Deutschland:
    -

Maßnahme: „Cotton made in Africa“ Initiative 

  • Ziel:
    Umweltzerstörung, Bodenverschmutzung und sinkende Trinkwasservorräte stehen in Entwicklungsländern mit dem nicht nachhaltigen Gebrauch natürlicher Ressourcen und einem zunehmenden Armutsgefälle in untrennbarem Zusammenhang. Gemeinsam mit den unterschiedlichen Partnern aus Wirtschaft, Politik, Wissenschaft und Nicht-Regierungsorganisationen will die Initiative Cotton Made in Africa  der Aid By Trade-Stiftung einen Beitrag zu Armutsbekämpfung und Umweltschutz insbesondere in Afrika leisten.

    Als Nachfragepartner leistet PUMA einen Beitrag zur Verbesserung der Lebensqualität afrikanischer Kleinbauern und ihrer Familien in Benin, Burkina Faso, Sambia und Mozambique sowie zur Umsetzung ökologischer Standards in Afrika. Die Maßnahmen von „Cotton made in Africa“ wirken sich vor allem positiv auf das Einkommen der Baumwollbauern aus und  ermöglicht ihnen, ihre Lebensbedingungen aus eigener Kraft zu verbessern.
  • Beschreibung der Maßnahme:
    Seit dem Frühjahr 2008 unterstützt PUMA als Nachfragepartner die Initiative "Cotton Made in Africa" der Aid by Trade Foundation. Diese wurde 2005 von Dr. Michael Otto ins Leben gerufen, um die Lebensbedingungen von afrikanischen Baumwollbauern und deren Familien zu verbessern. Wird Baumwolle in Monokultur angebaut, kann es dazu kommen, dass der Boden schnell ausgelaugt und damit unfruchtbar wird. Größere Flächen ehemals fruchtbaren Ackerlandes können auf diese Weise - nicht zuletzt auch wegen des unsachgemäßen Einsatzes von Pestiziden – wertlos für die Landwirtschaft werden und sind somit auch für die Produktion von Grundnahrungsmitteln wertlos. Aufgrund der Armut, fehlender Infrastruktur und geringer Wasserreserven wird Baumwolle in Afrika ohne künstliche Bewässerung angebaut. Daher ist eine effiziente Nutzung  von Regenwasser umso wichtiger. Das Projekt „Cotton Made in Africa“ will durch Beratung ein effizientes Farm-Management schaffen: Maßnahmen, wie etwa Mulchen, um den Boden bedeckt zu halt und so einer hohen Verdunstung vorzubeugen, oder eine ausgewogene Düngung sind hierfür entscheidend. Im Projekt „Cotton made in Africa“ werden die teilnehmenden Kleinbauern in Einrichtungen wie „Farmer Field Schools“ entsprechend geschult.

    PUMA setzt seit seinem Beitritt die nachhaltig erzeugte Baumwolle in mehreren Kollektionen ein, um damit dem Rohstoff zu einer größeren Nachfrage auf den Weltmärkten zu verhelfen. Seit 2009 wurden insgesamt zwei Prozent der gesamten PUMA Textilien aus "Cotton Made in Africa" produziert - darunter T-Shirts und Sweatshirts für Fans afrikanischer Nationalmannschaften oder den Kollektionen „From the PUMA Archives“ und „Africa United“. In den kommenden Jahren soll der Anteil von "Cotton Made in Africa" Produkten kontinuierlich ausgebaut werden.
  • Dauer der Umsetzung:
    Von der Planung bis zum Eintritt in die Initiative ca. ein Jahr.
  • Kosten: 
    -
  • Erfahrungen, die bei der Umsetzung gemacht wurden:
    Bislang gute Verfügbarkeit der Baumwolle und guter Absatz der Produkte.
  • Weitere Informationen:
    Website "Cotton made in Africa-Website"

Kontakt:

  • Ansprechpartner:
    Stefan D. Seidel (Deputy Head PUMASafe Global) 
  • Adresse:
    PUMA WAY 1, 91074 Herzogenaurach
  • E-Mail:
    Stefan.Seidel@puma.com 
  • Telefon:
    09132 81 2660
  • Stand:
    Dezember 2010