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Glossar

Accountability

Accountability bedeutet „Rechenschaftspflicht”. Bei Corporate Accountability handelt sich um die Pflicht von Unternehmen, Rechenschaft darüber abzulegen, dass der von ihnen erwirtschaftete ökonomische Mehrwert nicht auf Kosten von Gesellschaft oder Umwelt geht.

AccountAbility 1000 (AA1000)

Ein 1999 vom Institute of Social and Ethical AccountAbility entwickelter, internationaler zertifizierbarer Prozessstandard zum Einbezug ethischer und sozialer Aspekte in die Unternehmensführung.

Assurance

Im Kontext der Unternehmensberichterstattung wird unter Assurance die Glaubwürdigkeit der Berichtsinhalte verstanden. Diese wird in der Regel durch eine externe Prüfung, z. B. durch einen Wirtschaftsprüfer, gewährleistet. Eine externe Überprüfung erhöht sowohl die Glaubwürdigkeit und Transparenz nach außen als auch die Qualitätssicherung nach innen.

AVE-Sektorenmodell Sozialverantwortung

Ein durch die Außenhandelsvereinigung des Deutschen Einzelhandels (AVE) im Jahr 2003 in einem Multistakeholder-Verfahren entwickelter Verhaltenskodex, um branchenumfassend Sozialstandards einzuführen. Der deutsche Einzelhandel verpflichtet sich damit, seine gesamten Wertschöpfungsketten zu überprüfen und zu einer Verbesserung der Arbeitsbedingungen beizutragen. Der Kodex orientiert sich am Standard SA 8000 und den Kernarbeitsnormen der ILO.

Benchmarking

Im Allgemeinem bezeichnet Benchmarking eine vergleichende Analyse mit einem festgelegten Referenzwert. Im CSR-Kontext meint Benchmarking den Vergleich von Kennzahlen zu Umwelt- und gesellschaftsbezogenen Management-Prozessen, Leistungen und Berichtswesen. Diese Vergleiche können zwischen Unternehmen, Abteilungen oder Branchen gezogen werden.

Business Case

Ein Business Case ist ein Szenario zur betriebswirtschaftlichen Beurteilung einer Investition. Der Business Case (auch unternehmerischer Nutzen genannt) von CSR zeigt, dass die Berücksichtigung gesellschaftlicher und ökologischer Aspekte für ein Unternehmen betriebswirtschaftlich sinnvoll ist.

BSCI

Die Business Social Compliance Initiative (BSCI) ist eine Initiative europäischer Handelsunternehmen. Sie hat zum Ziel, die Sozialstandards in der Zuliefererkette zu verbessern und orientiert sich dabei an der UN-Menschenrechtscharta und den ILO-Arbeitsnormen. Die Überprüfung der Arbeitsbedingungen wird über unabhängige Zertifizierer durchgeführt, die bei der Menschenrechtsorganisation SAI (Social Accountability) akkreditiert sind.

Cause Related Marketing (CRM)

Cause Related Marketing bezeichnet Marketingmaßnahmen, die das Marketing von Unternehmen bzw. den Verkauf von Produkten mit gesellschaftlichem Engagement verbinden. Beispiele für ein solches zweckgebundenes Marketing sind u.a. die Bolzplatz- und Regenwaldkampagnen deutscher Brauereien.

Compliance

Compliance bezeichnet die Selbstverpflichtung eines Unternehmens bzw. seiner Führungskräfte, sich an die vom Gesetzgeber, den Anteilseignern oder dem Aufsichtsgremium gestellten Vorgaben bzw. Regeln zu halten. Diese enthalten vielfach ethische Aspekte der Unternehmensphilosophie. Ziel ist die Vermeidung sowohl eines negativen Images als auch der Ausschluss von Haftungsfällen bzw. Schadensersatzklagen.

Corporate Citizenship (CC)

Corporate Citizenship beschreibt in erster Linie bürgerschaftliches Engagement, das sich durch zivilgesellschaftliche Aktivitäten (z. B. Spenden oder Stiftungsgründungen) in den Bereichen Soziales, Bildung und Kultur auszeichnet. Im ursprünglichen Sinn meint Corporate Citizenship soziales unternehmerisches Handeln im direkten lokalen Umfeld. Es handelt sich dabei um einen Teilbereich von CSR.

Corporate Giving

Corporate Giving bezeichnet die materiellen oder finanziellen Zuwendungen (zum Beispiel Schenkungen oder Spenden) von Unternehmen an gemeinnützige Institutionen oder Projekte. Im Gegensatz zum Social Sponsoring beinhaltet das Corporate Giving keine Gegenleistungen durch die Empfänger.

Corporate Governance

Die Gestaltung der Beziehungen zwischen Management, Aufsichtsrat und anderen Stakeholdern eines Unternehmens wird Corporate Governance genannt. Dabei gibt Corporate Governance den Rahmen vor, in dem die Unternehmensziele, die Mittel zur Erreichung dieser Ziele und die Überwachung der Unternehmensleistung geregelt sind.

Corporate Social Responsibility (CSR)

Der Begriff Corporate Social Responsibility wird im Deutschen als „gesellschaftliche Verantwortung von Unternehmen“ übersetzt. Er bezeichnet das freiwillige, über die gesetzlichen Verpflichtungen hinausgehende Engagement von Unternehmen in ökologischer und sozialer Hinsicht.

Corporate Volunteering

Corporate Volunteering bezeichnet das gesellschaftliche Engagement von Unternehmen, Mitarbeitern Know-how, Arbeitszeit oder Ressourcen zur Förderung ihres Engagements zur Verfügung zu stellen bzw. das bürgerschaftliche Engagement der Mitarbeiter zu fördern. Damit geht Corporate Volunteering über das bloße Spenden (Corporate Giving) hinaus.

Codes of Conduct (COC)

Ein freiwilliger, vom Unternehmen festgelegter Verhaltenskodex, der dafür Sorge tragen soll, dass Verhaltensmuster eingehalten bzw. unterlassen werden. In einigen Fällen verpflichtet das Unternehmen nicht nur sich selbst, sondern auch seine Lieferanten, Subauftragnehmer und/oder Lizenznehmer zur Einhaltung seines Codes of Conduct.

Dow Jones Sustainability Index

Seit 1999 bewertet der Dow Jones Sustainability Index die Performance führender Unternehmen anhand von Nachhaltigkeitskriterien. Die Indizes werden von den Unternehmen Dow Jones Indexes, Stoxx Limited und der SAM Group entwickelt und veröffentlicht.

Ethical trade

Ethical Trade, zu Deutsch „Ethischer Handel“, soll gewährleisten, dass die Produktionsprozesse Minimalstandards entsprechen, nach welchen ausbeuterische Arbeitsformen wie Kinderarbeit und Zwangsarbeit ausgeschlossen werden.

Fairer Handel (Fair Trade)

Fairer Handel zielt darauf ab, durch garantierte Rechte und bessere Handelsbedingungen die Lage benachteiligter Produzenten und Arbeitnehmer in Entwicklungsländern zu verbessern. Dazu werden meist langfristige Geschäftsbeziehungen aufgebaut und gegebenenfalls Preise über dem Weltmarktniveau gezahlt.

FTSE 4 Good

Ein Aktienindex, der im Jahr 2001 als Index für sozial und ökologisch verantwortliches Investment eingeführt wurde. Um in die Indexserie aufgenommen zu werden, müssen Unternehmen offen legen, wie sie die sozialen und ökologischen Risiken ihres Geschäfts identifizieren, managen und ihre Aktionäre und Stakeholder darüber informieren. Zudem müssen die Firmen Kriterien aus den Bereichen „Aktivitäten zur ökologischen Nachhaltigkeit“, „Entwicklung positiver Beziehungen mit Stakeholdern“ und „Beachtung universeller Menschenrechte“ erfüllen.

Global Compact (GC)

Der Global Compact ist eine im Jahr 2000 vom damaligen UN-Generalsekretär Kofi Annan ins Leben gerufene Initiative, die Unternehmen zum Beitritt eines weltweiten Pakts aufruft, um die Globalisierung ökologischer und sozialer zu gestalten. Den inhaltlichen Kern des Global Compact bilden zehn Prinzipien aus den Bereichen Menschenrechte, Arbeitsnormen, Umweltschutz und Korruptionsbekämpfung. Im Auftrag des Bundesentwicklungsministeriums hat die Deutsche Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit (GTZ) eine Koordinationsstelle für das Deutsche Global Compact Netzwerk (DGCN) eingerichtet. Dies geschieht in Abstimmung mit dem Auswärtigen Amt und der International Chamber of Commerce Deutschland (ICC).

Global Reporting Inititiative (GRI)

Die Global Reporting Initiative wurde 1997 mit dem Ziel gegründet, international anerkannte und vergleichbare Richtlinien für die Berichterstattung von wirtschaftlichen, sozialen und Umweltaktivitäten zu erstellen. Diese Richtlinien lassen sich nicht nur von Unternehmen, sondern auch von staatlichen und nicht-staatlichen Organisationen anwenden. Die GRI arbeitet unter aktiver Beteiligung von Menschenrechts-, Umwelt-, Arbeits- und staatlichen Organisationen sowie Unternehmen.

Kernarbeitsnormen der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO)

Weltweit anerkannte Arbeitsstandards, die die Abschaffung der Zwangs- und Kinderarbeit, die Vereinigungsfreiheit und die Bekämpfung von Diskriminierung bei Beschäftigung und Beruf umfassen. Viele andere Abkommen, Verhaltenskodizes und Initiativen beziehen sich auf diese Normen.

ISO 26000

Die Internationale Organisation für Normung (ISO) ist die weltweite Vereinigung nationaler Normierungsinstitute, die ein weltweit gültiges Normensystem für Produkte und Dienstleistungen entwickelt. Unter der Nummer ISO 26000 wird derzeit unter Einbeziehung zahlreicher Interessengruppen definiert, was gesellschaftlich verantwortliches Handeln ausmacht und Empfehlungen formuliert, wie CSR in einer Organisation eingeführt und umgesetzt werden sollte. Dabei werden bereits existierende Standards unter einem Dach zusammengeführt. Da die Norm auch für NGOs, Universitäten und öffentliche Einrichtungen gelten soll, wird statt der Begrifflichkeit „Unternehmensverantwortung (CSR)“ der Begriff „gesellschaftliche Verantwortung von Organisationen (SR)“ verwendet. Die Veröffentlichung der Norm ist für das Jahr 2010 geplant.

Label (Gütesiegel)

Gütesiegel sind grafische oder schriftliche Markierungen, die an Produkte oder Unternehmen vergeben werden, die bestimmte Kriterien einhalten. Gütesiegel bieten Entscheidungshilfen für den Einkauf oder die Nutzung von Dienstleistungen.

Menschenrechte

Die Menschenrechte sind in der international anerkannten Erklärung der Menschenrechte aus dem Jahr 1948 festgeschrieben. Sie basieren auf der Anerkennung der gleichen und unveräußerlichen Rechte aller Menschen auf Grundlage von Freiheit, Gerechtigkeit und Frieden in der Welt sowie der Anerkennung der Menschenwürde.

Nachhaltigkeit/Nachhaltige Entwicklung (Sustainable Development)

Nachhaltigkeit beschreibt eine Form der Entwicklung bzw. des Wirtschaftens, die den Bedürfnissen der heutigen Generation entspricht, ohne die Möglichkeiten künftiger Generationen zu gefährden, ihre eigenen Bedürfnisse auch zu befriedigen. Der Begriff Nachhaltigkeit stammt ursprünglich aus der Forstwissenschaft und bezeichnet eine Wirtschaftsweise, bei der dem Wald nur so viel Holz entnommen wird wie nachwachsen kann.

Nachhaltigkeitsberichte

Nachhaltigkeitsberichte sind Teil der Informationspolitik von Unternehmen. Sie beinhalten die Darstellung der Aktivitäten und Leistungen eines Unternehmens im Hinblick auf eine nachhaltige Entwicklung. Abgebildet werden die Themengebiete Ökonomie, Ökologie und Soziales. Ursprung der Nachhaltigkeitsberichte sind die in den 1990er Jahren veröffentlichten Umweltberichte.

Non Governmental Organisations (NGOs), auch Nicht-Regierungsorganisationen (NROs)

Zu NGOs zählen neben Umwelt- und Entwicklungsverbänden auch Gewerkschaftsverbände, kirchliche Einrichtungen und die Lobbyverbände der Industrie. NGOs aus dem entwicklungs-, sozial- und umweltpolitischen Bereich vertreten meist universelle Werte und setzen sich für gemeinwohlorientierte ökonomische, soziale und/oder ökologische Ziele ein. Sie handeln meistens weder Gewinn orientiert noch werden sie von staatlicher Seite begünstigt. Diese manchmal auch als „grüne NGOs“ bezeichneten Gruppen sind allerdings von so genannten „grauen NGOs“ der Privatwirtschaft zu unterscheiden.

Public Private Partnership (PPP)

Public Private Partnership (PPP), auch Öffentlich-Private Partnerschaft genannt, beschreibt die Mobilisierung privaten Fachwissens und/oder Kapitals zur Erfüllung staatlicher Aufgaben. Oftmals geht eine Public Private Partnership mit einer Teilprivatisierung von öffentlichen Aufgaben einher.

OECD-Leitsätze für multinationale Unternehmen

Die Leitsätze der 30 OECD-Länder sowie einiger Nicht-Mitgliedsländer beruhen auf dem Prinzip der Freiwilligkeit und haben keinen rechtlich bindenden Charakter. Sie wurden 1976 verabschiedet und im Jahr 2000 unter Mitwirkung von Unternehmens- und Arbeitnehmerorganisationen sowie unter Einbeziehung von Nichtregierungsorganisationen überarbeitet. Neben allgemeinen Grundsätzen zur Respektierung von Menschenrechten und dem Antidiskriminierungsverbot, geht es vor allem um Verbraucherschutz und -information, die Förderung von Unternehmenstransparenz, fairen Wettbewerb, Schutz des geistigen Eigentums, die Sicherung und Stärkung von Arbeitnehmerrechten, die Einhaltung von Umweltstandards und die Korruptionsbekämpfung.

Outsourcen

Outsorcen – zu Deutsch „auslagern“ - bezeichnet die Abgabe von Unternehmensaufgaben und –strukturen an externe Produzenten oder Dienstleister.

Ranking

Ein Ranking (dt. Rangordnung) ist das Ergebnis einer Sortierung von vergleichbaren Objekten, die mit einer vergleichenden Bewertung einhergehen. Ergebnisse, zum Beispiel von Vergleichsstudien bestimmter Leistungen von Unternehmen, werden in einer Rangordnung dargestellt und ermöglichen es, komplexe Informationsangebote nach bestimmten Kriterien zu bewerten und eine Auswahl zu treffen.

Rating

Der Begriff Rating (dt. Bewertung) bezeichnet ein Verfahren für die Einschätzung von Unternehmen. Dabei werden bestimmte Sachverhalte bewertet und nach Qualitätsklassen geordnet.

Social Accountability 8000 (SA 8000)

Ein international gültiger und zertifizierbarer Standard für eine sozial verantwortliche Unternehmensführung. Er wurde 1998 von der amerikanischen NGO Social Accountability International (SAI) entwickelt. Ziel ist es, die ethisch unbedenkliche Herkunft von Materialien und Dienstleistungen zu sichern. Der Standard basiert auf den UN- und ILO-Normen und beinhaltet Standards zu Kinder- und Zwangsarbeit, Gesundheit und Sicherheit, Vereinigungsfreiheit, Disziplinierung, Arbeitszeiten und Entlohnung, das Recht auf Kollektivverhandlungen und regelt Fälle von Diskriminierung.

Social Auditing siehe -> Umwelt- und Sozialaudit

Social Label

Der Begriff Social Label meint Siegel oder Logos, die darauf hinweisen, dass ein Produkt bestimmten sozialen Standards entspricht. (Siehe auch -> Label)

Socially responsible investing (SRI)

SRI meint den Einbezug persönlicher Werte oder sozialer Betrachtungen in Investitions-Entscheidungen. SRI berücksichtigt sowohl die finanziellen Bedürfnisse des Investors als auch die Wirkung der Investition auf die Gesellschaft.

Social Sponsoring

Unter Social Sponsoring wird die Förderung von gemeinnützigen Projekten und Institutionen verstanden. Das Unternehmen erhält im Gegensatz zum Social Giving eine Gegenleistung, i.d.R. als Werbeleistung.

Soziale Kooperation

Unter sozialer Kooperation wird die nachhaltige Zusammenarbeit von Wirtschaft, gemeinnützigen Organisationen und der öffentlichen Verwaltung verstanden. Auf diese Weise sollen neue Lösungen für gesellschaftliche Probleme entwickelt und erprobt werden.

Sozialstandards

Vereinbarungen, die auf die Verbesserung der Situation von Beschäftigten abzielen, werden Sozialstandards genannt. Sie umfassen u.a. Arbeitssicherheit, Nichtdiskriminierung am Arbeitsplatz, Arbeitszeitregelungen, gerechte Löhne und Mutterschutz.

Stakeholder

Gruppen und Organisationen, die an einer Entwicklung oder einem Projekt Interesse haben und/oder von ihm direkt oder indirekt betroffen sind. Dazu gehören zum Beispiel Kunden, Zulieferer, Gewerkschaften sowie Umwelt- und Verbraucherorganisationen.

Supply Chain -> siehe Wertschöpfungskette

Supply Chain Management

Supply Chain Management meint die optimale Gestaltung des Material- und Informationsflusses in der gesamten logistischen Wertschöpfungskette (supply chain).

Sustainable development/Sustainability -> siehe Nachhaltigkeit/Nachhaltige Entwicklung

Triple-Bottom-Line (TBL)

Bei Banken und Kapitalanlagegesellschaften zugrundegelegtes Geschäftsprinzip zur Beurteilung eines Unternehmens und seiner Performance in bezug auf die drei Nachhaltigkeitsprinzipien Ökonomie, Soziales und Ökologie.

Umwelt- und Sozialaudit

Ein Umwelt- oder Sozialaudit beschreibt die Prüfung eines Unternehmens durch unabhängige Experten, bei der die Einhaltung von Sozial-, Umwelt- oder Qualitätsstandards von einem „Auditor“ kontrolliert wird. Die Auditierung ist eine formelle Untersuchung, deren Ziel darin besteht, Arbeitsbedingungen oder Umweltschutzmaßnahmen mit bestimmten Arbeitsnormen, Standards und Erwartungen zu vergleichen. Zurzeit ist die Durchführung von Sozial- und Umweltaudits freiwillig.

Umweltstandards

Umweltstandards sind Vereinbarungen und Normen, die sich auf den Umgang mit natürlichen Ressourcen sowie mit Abfällen und Rückständen aus der Produktion beziehen. Sie regeln, welche Anforderungen Unternehmen zu erfüllen haben, um bei der Produktion entstehende Umweltbeeinträchtigungen wie die Emission von Schadstoffen in Wasser, Luft oder Boden zu vermeiden bzw. zu minimieren. Häufig werden Grenzwerte durch gesetzliche Regelungen verbindlich festgelegt.

Wertschöpfungskette

Die Wertschöpfungskette (oder Lieferkette) beschreibt den Weg eines Rohstoffs von seiner Lagerstätte bis zum Verbraucher (Beschaffung, Produktion und Absatz) mitsamt der in jeder Stufe erfolgten Wertsteigerung (Mehrwert).

Zertifizierung

Der Begriff Zertifizierung meint den Akt der Beglaubigung, dass ein Unternehmen, ein Produkt, eine Dienstleistung oder ein Betriebsablauf einer bestimmten Norm entspricht. Die Zertifizierung wird meist mittels Zertifikat oder Gütesiegel bescheinigt. Im Zusammenhang mit CSR berücksichtigt eine Zertifizierung meistens die Bedingungen der Herstellung eines Produkts bzw. die Einhaltung bestimmter arbeitsrechtlicher Normen.